Die Birke

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1.Der Baum

 

A) Blätter

Kennzeichnend sind einfache, wechselständige Blätter mit gezähnten oder gekerbtem Rand. Bei der Hänge-Birke sind die Blätter anfangs hellgrün, dünn, klebrig, später werden sie härter und dunkler Die Blätter sind wechselständig angeordnet, kahl, rundlich oval bis dreieckig, weisen einen doppelt gesägten Blattrand auf, sind 2-6cm lang und haben eine anfangs frischgrüne, später dunkelgrüne Farbe. Ein Sekret, das zahlreiche über das Blatt verteilte Harzdrüsen aussondern, macht die jungen Blätter klebrig und lässt sich nach Balsam duften. Später vertrocknet es zu dünnen weißlichen Schüppchen.

 

B) Holz

Die Birken bilden zumeist keinen Farbkern aus. Das helle Holz ist gelblichweiß bis hellbräunlich gefärbt und leicht seidig glänzend. Gesuchte Wuchsbesonderheiten sind das durch einen unregelmäßig welligen Faserverlauf entstehende "geflammte" Birkenholz und die sog. "Eisbirke" mit einer lebhaften, an Eisblumen erinnernden Maserung.

2.Das Holz

 

A) Eigenschaften

 

B) Verwendung

In Deutschland spielt die Birke als Nutzholz nur eine untergeordnete Rolle. Um so größer ist ihre wirtschaftliche Bedeutung in den skandinavischen Ländern und in Russland. Ihr Holz wird hauptsächlich als Schälfurnier zu Sperrholzplatten verarbeitet sowie massiv und furniert im Möbelbau und dekorativen Innenausbau verwendet. Birke ist ein sehr geschätztes Holz für Drechslerarbeiten. Als Spezialholz kommt der Birke Bedeutung zu im Sportgerätebau für Speere und verleimt für Disken, im Musikinstrumentenbau sowie in der Bürsten- und Pinselindustrie. Allbekannt sind die aus Birkenreisig hergestellten Reisigbesen. Aus der das antiseptische Betulin enthaltenden Rinde, aus Wurzeln und dem Holz gewinnt man Birkentee.

 

 

C) Herkunft

Die Birke ist in weiten Teilen Europas heimisch.